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Der Austritt aus dem Dramadreieck ist kein Konzept. Es ist ein Tun.
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Hallo - Liebe, die du in Wahrheit  bist.

vom Opfer zum Schöpfer – das ist der Austritt aus dem Dramadreieck. 


Es ist kein einmaliger Sprung. Es ist ein Schritt, den du immer wieder gehst. Von: Es ist alles so schwer und leidvoll. Warum passiert mir das? Wo kommt es her? – hinein ins Fühlen und Spüren deines Körpers.


Niemand möchte „Opfer" sein. Das Wort allein löst schon Widerstand aus. Und genau das macht es so schwer, sich selbst dabei zu erwischen. Denn der Opfermodus zeigt sich selten so, wie wir ihn uns vorstellen. Er zeigt sich nicht als lautes Klagen. Er zeigt sich leise. Im Gedanken: Warum passiert das immer wieder mir? In dem Gefühl, dass die Umstände, die anderen, die Vergangenheit gerade bestimmen, wie es dir geht – und du selbst keinen Einfluss hast.


Das ist erstmal keine Schwäche. Es ist ein sehr menschlicher, oft unbewusster Modus. Fast jeder kennt ihn – auch ich. Die Frage ist nicht, ob du da manchmal hineingerätst. Die Frage ist, ob du es bemerkst. Denn genau in dem Moment, in dem du es bemerkst, hast du schon die erste Bewegung gemacht – weg vom unbewussten Muster, hin zur eigenen Schöpfer-Kraft.


Heute möchte ich dir zeigen, wie dieser Schritt konkret aussehen kann. Als Anleitung. Zum Üben, wann immer du dich dabei erwischst, wieder in dieses alte Muster hineingerutscht zu sein. 

🔮 Mini-Übung:
Stelle dir jetzt eine Situation vor, wo du das Gefühl hast, festzustecken. 


Schritt 1: Fühlen und spüren

Geh hinein in die Ausdehnung deines Herzens und deiner eigenen Energie, die du in Wahrheit bist.

Nicht denken. Nicht analysieren. Spüren.
Wo im Körper spürst du das Feststecken?

Schritt 2: Da sein lassen

Lass alles da sein, so wie es jetzt gerade ist. Das Feststecken. Den Ärger. Die Trauer. Die Erschöpfung. Was auch immer gerade da ist.

Du musst es nicht verändern, lass es dich fühlen. Erlaube es dir.


Schritt 3: Durchfühlen

Bleib dabei. Durchfühle es, statt davor wegzulaufen oder es wegzuerklären. Wenn die Emotionen stark sind, klopfe die Thymusdrüse unterhalb der Schlüsselbeine. Lass die Emotionen sich ausdehnen, weit werden - über deinen Körper hinaus. 


Schritt 4: Liebevoll annehmen

Nimm liebevoll an, wie es jetzt gerade ist. Jeden Gedanken, jedes Gefühl, jede Körperempfindung. Ohne Wertung. Ohne Geschichte darüber, wie es sein sollte. Sag Ja zu dem, was gerade ist. "Ich sage Ja zum Feststecken." Erst mit der Annahme entsteht Entspannung und damit wird der Fluss der gestauten Energie ermöglicht.


Schritt 5: Die Annahme verteilen - fließen lassen

Schicke genau diese liebevolle Annahme in alle Bereiche deines Körpers. Lass sie sich ausdehnen. Die Absicht reicht aus – du musst nichts erzwingen.


Schritt 6: Verbinden

Verbinde dich dabei mit Mutter Erde und mit Vater Kosmos. So arbeitest du mit deiner Energie. Mit der Energie, die du in Wahrheit bist. In der Verbindung empfängst du dich, die Liebe, die du in Wahrheit bist.


Schritt 7: Ins Tun kommen

Und genau in diesem Tun – in dieser Umsetzung, nicht im bloßen Verstehen – bewegst du dich aktiv aus dem Opfer heraus und gehst hinein in den Schöpfer.


Herzlichen Glückwunsch: du hast es gerade getan. 🥳 Feiere dich, lobe dich, sei stolz auf dich. Du bist genau richtig, so wie du bist. Mit allem.

Du kannst diese sieben Schritte jederzeit durchgehen. Wenn du dich aufopferst und am Ende trotzdem "die Böse" bist. Wenn du hilfst und dich dabei selbst verlierst. Immer dann, wenn du merkst: Ich bin gerade im Drama – nicht in meiner Kraft.

Falls du noch tiefer einsteigen möchtest, was das Dramadreieck eigentlich ist und wie die drei Rollen – Opfer, Täter, Retter – zusammenspielen, findest du das hier in meinem Blogartikel: Das Drama-Dreieck: Opfer-Täter-Retter



Licht, Liebe und Segen für dich, bis bald, wenn du magst,

deine Vera 💞💫✨😇



P.S. Begriffe wie Energie, Annahme oder Selbstermächtigung begegnen dir hier öfter. Falls du mal nachschlagen möchtest, was genau ich damit meine – hier findest du mein Glossar.


www.verawollenweber.de



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