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Hallo - Liebe, die du bist.
Du hast es getan.
Du hast die Grenze gesetzt. Vielleicht nicht perfekt. Vielleicht mit zitternder Stimme oder einem Herzklopfen, das sich noch Stunden später gemeldet hat. Aber du hast es gesagt.
Und dann – anstatt Erleichterung – kommt dieses Gefühl.
War das zu viel? Hab ich ihn verletzt? Hätte ich es anders formulieren sollen? Bin ich einfach zu empfindlich?
Das Schuldgefühl nach einer gesetzten Grenze ist so verbreitet, dass es fast zum Standardprogramm gehört. Und es ist tückisch. Denn es kommt genau dann, wenn du eigentlich für dich eingestanden bist – und flüstert dir ein, dass du etwas falsch gemacht hast. Kennst du das?
Hier ist, was ich darüber glaube:
Dieses Schuldgefühl ist kein Beweis, dass die Grenze falsch war.
Es ist der Beweis, dass du lange gelernt hast, die Bedürfnisse anderer über deine eigenen zu stellen. Dass Harmonie sich sicherer angefühlt hat als Wahrheit. Dass ein Nein früher echte Konsequenzen hatte – Entzug, Kälte, Verlust von Zuneigung.
Das Schuldgefühl kennt diese alten Geschichten noch. Es reagiert auf sie. Aber es hat nicht recht.
Leg eine Hand auf dein Herz. Und frag dich: War die Grenze wahr? Kam sie aus dir?
Wenn ja – dann war sie richtig. Auch wenn sie sich noch fremd anfühlt.
Das Schuldgefühl (-aus-)zu-halten, ohne ihm zu folgen – das ist der Preis für deine Freiheit.
Nicht als Strafe. Sondern als Zeichen, dass du gerade wirklich für dich eingestanden bist. Und wie jeder Preis: Er wird kleiner. Nicht, weil das Gefühl verschwindet, sondern weil du weißt, was es ist – und woher es kommt. Und, weil du echt für dich einstehst.
Und alles, was uns beim Grenzen setzen wirklich im Weg steht – nicht nur das Schuldgefühl, sondern der ganze Weg von innen nach außen – darum geht es in meinem neuen Blogartikel.
👉 Hier geht es zum Artikel: Grenzen setzen ist Selbstfürsorge.
Halte kurz inne, bevor du weiterscrollst:
Wo spürst du gerade in deinem Körper, wenn etwas nicht stimmt? In der Kehle? Im Bauch? In den Schultern?
Diese Stellen sind deine persönlichen Grenz-Sensoren. Lerne, ihnen zu vertrauen – bevor der Verstand anfängt zu erklären, warum das gerade unpassend wäre.
Schön, dass es dich gibt.
Licht, Liebe und Segen für dich,
deine Vera 💞💫
www.verawollenweber.de
Ach ja: Wenn du teilen möchtest, wie es dir geht und was der Artikel mit dir macht, freue ich mich über deine Nachricht, die ich persönlich beantworten werde.
Wenn du eine liebe Seele kennst, für die dieses Mit-mir-Sein gerade ein kleiner Anker sein könnte – leite gerne weiter. Den eigenen Platz auf meiner Liste gibt es hier.
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