Teilen

Eine Übung für alles, was du weichgeschliffen hast.
 ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌ ‌

Hallo - Liebe, die du in Wahrheit  bist.


Mir wurde neulich ein Bild geschenkt, das ich seitdem mit mir herumtrage: Stell dir vor, du bist (d)eine einzigartige Form mit vielen kleinen, festen Spitzen – deine ganz eigenen Ecken und Kanten, das, was dich einzigartig macht. Und mit der Zeit, durch all das Angepasstsein, wurden diese Spitzen immer weiter abgeschliffen. Glatt. Gesellschaftsfähig. Aber eben auch: nicht mehr ganz du.


Dieses Bild hat mich berührt. Weil ich genau das bei mir wiedererkannt habe – wie viele meiner Ecken ich selbst mit Schleifpapier bearbeitet habe, nur um leichter anzukommen. Nicht anzuecken. Nicht aufzufallen. Es gepasst zu machen, statt es echt zu machen.

Und das Verrückte ist: Wir tun das oft ganz freiwillig. Niemand zwingt uns dazu, unsere Spitzen abzuschleifen. Wir machen es selbst – aus Angst vor Ablehnung, aus dem Wunsch nach Zugehörigkeit, weil wir irgendwann gelernt haben, dass die glatte Version von uns leichter geliebt wird als die eckige. Dabei ist es genau umgekehrt: Erst wenn wir wieder unsere eigene Form zeigen, können wir auch wirklich erkannt und gesehen werden. Alles andere ist nur eine höfliche Annäherung.


Jetzt geht es darum, diese Spitzen wieder zuzulassen. Nicht, um andere zu verletzen, sondern um wieder ganz ich selbst zu sein. Und ja, das kann unbequem sein – für mich und für andere. Wenn jemandem eine Spitze zu nah kommt, darf er das sagen. Und ich darf zuhören, ohne mich deshalb gleich wieder komplett abzuschleifen. Das ist der Unterschied: Ich darf in Beziehung bleiben und trotzdem meine Form behalten. Ein bisschen nachgeben, wo es stimmig ist – aber nicht mehr grundsätzlich verschwinden, nur damit es allen recht ist.


Ich übe das gerade sehr bewusst. Kleine Momente, in denen ich merke: Jetzt würde ich normalerweise wieder glätten. Und stattdessen bleibe ich einen Atemzug länger bei meiner eigenen Kante. Es fühlt sich manchmal ungewohnt an. Aber auch: sehr nach mir.


Miniübung 🔮 Deine Ecken zurückholen

  1. Schließ kurz die Augen und stell dir deine eigene Form vor – rund, eckig, wie auch immer sie sich gerade zeigt.
  2. Frag dich: Welche meiner "Ecken" habe ich über die Jahre abgeschliffen, um es anderen leichter zu machen?
  3. Atme tief ein und stell dir vor, wie genau diese Stelle wieder etwas schärfer, klarer, eigener wird.
  4. Spüre nach: Fühlt sich das kraftvoll an? Ungewohnt? Beides darf da sein.
  5. Wenn du magst, benenne die Kante leise für dich: Was genau macht sie aus? Wofür steht sie?

Wie tief dieser Glaubenssatz sitzen kann – dass wir erst etwas bringen müssen, um bleiben zu dürfen – und wie sich das anders anfühlt, davon erzähle ich in meinem aktuellen Blogartikel Raum einnehmen, weil ich dazugehöre.


Licht, Liebe und Segen für dich. Bis bald, wenn du magst,

deine Vera 💞💫✨😇



P.S. Falls dir Begriffe wie Tanzbereich oder innere Grenze neu sind oder du tiefer eintauchen möchtest: In meinem Glossar für mediale Energieheilung findest du viele dieser Begriffe verständlich erklärt. 



Alle Infos über das Befreite Leben und wie du dort hin gelangst.

www.verawollenweber.de



Wenn du eine liebe Seele kennst, für die dieser Newsletter gerade interessant sein könnte – leite gerne weiter. Den eigenen Platz dafür gibt es hier.


Du bekommst gerade zu viel Post und möchtest eine Pause von dem Befreit leben - Newsletter? Dann klicke hier.



Email Marketing von ActiveCampaign