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Hallo - Liebe, die du in Wahrheit bist.
Kennst du das Gefühl, dass plötzlich alles viel zu schnell geht, obwohl du dich doch lange auf genau diesen Schritt gefreut hast? Ich kenne es. Ich habe mich für etwas entschieden, lange geplant, mich gefreut. Und dann, kurz bevor der Schritt wirklich kommt, schlägt mein System Alarm.
Mein Nervensystem geht dann in Habachtstellung, obwohl objektiv gar nichts Bedrohliches passiert. Ich verlasse einfach nur meine Komfortzone. Ich gehe einen Schritt, auf den ich mich lange gefreut habe. Und mein Körper reagiert trotzdem, als sei ich in Gefahr.
Wir kennen das alle. Wir nennen es dann „ich bin einfach nervös” oder „ich muss mich zusammenreißen”. Dabei ist es viel einfacher als das: ein alter Anteil in uns hat einmal gelernt, dass Veränderung gefährlich ist. Und dieser Anteil meldet sich zuverlässig, sobald wir größer werden, sobald wir uns ausdehnen.
Ich merke immer wieder, auch bei mir selbst: Wenn ich mich irgendwo draußen hinsetze, ohne irgendetwas von dem Moment zu wollen, wird mein System viel schneller ruhig als durch jedes Erklären oder Nachdenken. Kein Reden, kein Analysieren, kein Wegdrücken. Nur ein ruhiges Dasein, das meinem Körper sagt: du bist sicher.
Halte kurz inne.
🔮 Miniübung – Ruhiger Atem in den Solarplexus
Leg eine Hand auf deinen Solarplexus, knapp unterhalb des Brustbeins. Atme durch die Nase tief dorthin ein. Beim Ausatmen durch den Mund hebt sich sanft das Brustbein, und du spannst den Beckenboden ganz leicht mit an. Wiederhole das drei- bis fünfmal. Du wirst merken, wie sich dein Feld dabei wie von selbst ein Stück ausdehnt, und wie das, was von außen auf dich einwirken will, dich dadurch weniger erreicht.
Ich kenne das Bild noch gut aus meinem eigenen Heilungsprozess: ein enger Schutzanzug, den ich mir selbst einmal übergezogen habe, aus einem (damals) guten Grund, um mich klein zu machen, um niemanden zu bedrohen. Nur: der Anzug war längst zu eng geworden. Und dahinter wartete pure, alte Angst - physisch und energetisch gespeichert.
In der Heilsession habe ich den Anzug erst einmal nicht ausgezogen. Nur ein Stück geöffnet. Genug, damit wieder Licht und Luft hineinkommen. Genug, damit mein Körper Schritt für Schritt lernen durfte: von außen kommt auch etwas Nährendes, nicht nur Gefahr. Es floss nährende Heilenergie hinein, die diese Ursprungs-Angst in Liebe wendet.
Und dann kam noch ein zweites Bild dazu: ein Ring um den Bauch, wie ein Schwimmreifen. Auch das ein Sicherheitssystem. Auch das durfte sich Stück für Stück lösen. Was ich dabei am meisten gelernt habe: der Wunsch, sich klein zu machen und zurückzustecken, ist verständlich. Wir sind soziale Wesen. Wir wollen dazugehören.
Und trotzdem: was wir dadurch oft finden, ist selten echte Verbundenheit. Es ist eher geteiltes Funktionieren oder sogar ein gemeinsames Leiden - gemein oder? Wirkliche Verbundenheit entsteht oft erst, wenn wir uns erlauben, uns auszudehnen.
Genau um dieses Paradox, Grenzen setzen und trotzdem dazugehören, geht es auch in meinem Blogartikel „Grenzen setzen und trotzdem dazugehören – geht das?”. Falls dich das gerade berührt, schau gerne mal rein.
Und wenn dein Verstand dir erklären will, warum du dich so fühlst, wie du dich fühlst, dein Körper aber eine ganz andere Sprache spricht, passt vielleicht auch „Warum dein Energiefeld mehr zählt als dein Skeptiker-Verstand” gerade gut zu dir.
Dein System will dich nicht ärgern, wenn es Alarm schlägt. Es will dich schützen, mit den Mitteln von früher. Du darfst ihm liebevoll zeigen, dass es heute andere Mittel geben darf: einen Atemzug, ein ruhiges Dasitzen, ein Stück offenen Reißverschluss. Dich fühlen und dasein lassen in deiner Energie und die Liebe, die du in Wahrheit bist, empfangen.
Licht, Liebe und Segen für dich. Bis bald, wenn du magst,
deine Vera 💞💫✨😇
P.S. Dich selbst fühlen und dasein lassen ist Übungssache. Wenn du dir hier Unterstützung wünschst, buche dir hier ein kostenloses ca. 15 Minütiges Energie-Gespräch.
www.verawollenweber.de
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