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Hallo - Liebe, die du in Wahrheit bist.
Kennst du das? Ein Film läuft in dir ab, und du denkst immer wieder über Begegnungen mit anderen Menschen nach. Über einen Satz, einen Ton, einen Blick. Warst du schon mal verletzt, weil jemand kurz angebunden war, dir etwas übergestülpt hat oder aus lauter Perfektionismus Dinge von dir erwartet hat, die du gar nicht erfüllen kannst und auch nicht willst?
Willkommen im Club. Und: Du bist damit nicht alleine.
Wir sind alle individuell. Jede und jeder bringt eigene Prägungen, Muster und Einengungen mit. Wenn Menschen kurz angebunden oder ungeduldig sind und mehr aus dem Verstand als aus dem Herzen sprechen, dann reagieren sie aus ihrem kleinen Selbst heraus. Und genau dieses Verhalten kann bei uns einen wunden Punkt berühren.
Vor ein paar Wochen ist mir ein Buch begegnet, das es schon seit ungefähr 20 Jahren gibt: „Alles läuft super, während ich weg bin” von Lola Jones. Es hat mich dorthin zurückgeführt, wo ich mit 16 Jahren angefangen habe, nämlich bei der Spiritualität. Jahrzehntelang habe ich alles gelesen, was mir in die Hände kam. Dass ich in der spirituellen Vermeidung war, wurde mir erst vor einem Jahr bewusst. Jetzt, wo ich wieder in meinem Fühlen angekommen bin, erlebe ich Spiritualität aus einem ganz anderen Blickwinkel. Nicht mehr im Kopf, sondern im Körper.
Lola Jones benutzt Begriffe, die neutral sind und nicht aufgeladen. Das Wort Gott zum Beispiel trägt für viele von uns so viel mit sich. Wir sind christlich geprägt, und das ist oft mit Schuld, Scham und Unwürdigkeit verknüpft. Genau darum geht es nicht. Es geht um eine Spiritualität des Lichts, die gelebt und gefühlt sein will.
Das kleine Selbst ist der Teil in uns, der aus der Persönlichkeit kommt, aus dem, was wir erlebt haben, wie wir aufgewachsen sind und was uns schräg anerzogen wurde, zum Beispiel Perfektionismus, Schuld oder Unwürdigkeit. Das große Selbst ist der ausgedehnte Teil, der weit über all diese Konditionierungen hinausreicht. Es ist der göttliche Teil von dir, der mit Mutter Erde verbunden ist, mit dem göttlichen Vater Kosmos und mit der Quelle allen Seins. Oder, wie ein anderes neutrales Wort sagt, mit der Präsenz.
Und wenn du mit der Präsenz verbunden bist, dann bist du präsent. Ein Geschenk. Wie wundervoll ist das? Du bist ein Geschenk. Ich bin ein Geschenk.
Mehr zum großen und kleinen Selbst habe ich in meinem letzten Blogartikel aufgeschrieben: Großes Selbst und kleines Selbst.
🔮 Mini-Übung für dich:
Verbinde dich mit Mutter Erde, mit der Präsenz, mit der Quelle allen Seins. Atme dreimal tief in den Bauch ein und wieder aus. Dann geh in dein Herz und dehne es aus. Deine Absicht reicht dafür völlig aus. Der Verstand muss das nicht verstehen, er kann es gar nicht verstehen. Und es ist so wundervoll.
In den wöchentlichen Heilsessions bekomme ich immer wieder die gleiche Rückmeldung: Wow, ich war ganz weit weg, so weit wie der Kosmos. Dieses Gefühl von Weite, das gefühlte Weitsein, ist dein wahres Sein.
Und das Schöne ist: Du kannst es im Alltag leben.
Wenn mich das Verhalten eines anderen Menschen triggert und einen Schmerzpunkt in mir berührt, gehe ich in diese Weite. Ich dehne mein Herz aus und lasse die Emotion da sein, im Bewusstsein, dass hier etwas Altes berührt wurde. Ein Gefühl, das in meiner Physis gespeichert ist und das ich mir damals nicht erlauben konnte, ganz durchzufühlen. Jetzt nehme ich mir Zeit und Raum dafür. Ich lasse mich weit werden, ich fühle, ich bin da. Und wenn die gespeicherte Emotion sich aufgelöst hat, spielt die Trigger-Situation keine Rolle mehr. Sie berührt mich dann nicht mehr.
Und wenn dabei Tränen kommen, dann lass sie fließen. Tränen sind nicht gleich Tränen. Es gibt Tränen, die den Schmerz festhalten, und es gibt Tränen, die erlösen. Wenn du aus der alten Geschichte aussteigst, dich nicht in ihr verfängst und dir stattdessen Zeit und Raum nimmst, darfst du einfach fühlen. Spüre, wo das Gefühl in deinem Körper sitzt, lass die Geschichte beiseite und lass die Tränen fließen. Danach fühlst du dich oft leichter.
Wie ich das für mich erlebe, steht in meinem neuen Blogartikel: Weinen und Heilung. Warum Tränen nicht gleich Tränen sind.
Stück für Stück darfst du so die Energie und die Liebe leben, die du in Wahrheit bist. Du bist im Hier und Jetzt präsent, von Augenblick zu Augenblick, und du fühlst, spürst und nimmst dich wahr. Auf diese Weise sorgst du dafür, dass dein kleines Selbst im großen Selbst verschmilzt. Und dann kannst du aus dem Herzen heraus mit dem anderen in Kontakt gehen und Verbindung erleben. Dafür darf das Alte gehen. Denn indem es sich auflöst, ist in dir Platz für echte Verbindung.
Erlaube dir das Geschenk zu sein, das du in Wahrheit bist.
Licht, Liebe und Segen für dich,
deine Vera 💞💫✨😇
Ach ja: Wenn du teilen möchtest, wie es dir gerade geht, freue ich mich über deine Nachricht, die ich persönlich beantworten werde.
Alle Infos über das Befreite Leben und wie du dorthin gelangst.
www.verawollenweber.de
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