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Hallo - Liebe, die du in Wahrheit bist.
Ich habe diese Woche wieder gemerkt, wie tief der alte Glaubenssatz sitzt: Fehler zu machen bedeutet, abgelehnt zu werden. Dieses kleine, ängstliche Gefühl im Bauch, wenn etwas nicht perfekt läuft. Als würde gleich jemand mit dem Finger auf mich zeigen.
Und ich erkenne das Muster: Wenn mir ein Fehler passiert, ist der erste Impuls oft nicht Neugier, sondern Anspannung. Die Zähne zusammenbeißen, schnell wieder alles richten wollen, bloß nicht auffallen. Das kenne ich gut. Und ich vermute, du kennst das auch.
Wir sind mit dem Satz groß geworden: Fehler sind schlecht. Man macht sie besser nicht. Und wenn doch, dann leise, am besten unbemerkt. Dabei ist genau das Gegenteil wahr: Fehler sind nicht dafür da, dass wir beschuldigt oder bestraft werden. Sie sind dafür da, dass wir lernen – wir und auch die Menschen um uns herum. "Das war jetzt nicht so gut, also mache ich es beim nächsten Mal anders." Das ist alles. Kein Drama, kein Beweis dafür, dass mit uns etwas nicht stimmt.
Was mir dabei besonders wichtig geworden ist: Der Unterschied zwischen Fehler machen und beschuldigt werden. Das sind zwei ganz verschiedene Dinge, die wir innerlich und oft unbewusst in einen Topf werfen. Ein Fehler selbst ist neutral – ein Schritt im Prozess. Erst die Bewertung von außen (oder von uns selbst) macht daraus etwas Bedrohliches. Und genau diese Bewertung darfst du dir immer wieder bewusst machen und loslassen.
Ich übe das gerade selbst: Wenn mir etwas danebengeht, kurz innehalten, statt sofort in Erklärungsnot zu geraten. Mich selbst beruhigen und fragen, was ich daraus mitnehme. Und dann weitergehen – ohne die Geschichte noch tagelang mit mir herumzutragen. Ich verzeihe mir selbst.
Miniübung 🔮 Mit dem inneren Kritiker reden
- Denk an eine kleine Sache, die dir kürzlich nicht so gelungen ist, wie du wolltest.
- Leg eine Hand aufs Herz und sag dir selbst: "Das war kein Beweis, dass mit mir etwas nicht stimmt. Das war ein Lernschritt. Ich bin gut so wie ich bin, auch mit meinen Lernschritten."
- Atme tief ein und aus und spüre, ob sich dabei etwas in dir entspannt.
- Frag dich: Was nehme ich aus diesem Moment mit? Was würde ich beim nächsten Mal anders machen?
- Wenn du magst, ergänze laut oder innerlich: "Ich darf Fehler machen. Ich darf wachsen. Und ich vergebe mir."
Welchen Fehler von neulich darfst du dir heute noch einmal verzeihen?
Wenn du tiefer einsteigen möchtest in das Thema, für dich selbst einzustehen und trotzdem in Verbindung zu bleiben, findest du dazu mehr im aktuellen Blogartikel.
Licht, Liebe und Segen für dich. Bis bald, wenn du magst,
deine Vera 💞💫✨😇
P.S. Falls dir Begriffe wie Bereitschaft zu heilen oder Prägung neu sind oder du tiefer eintauchen möchtest: In meinem Glossar für mediale Energieheilung findest du viele dieser Begriffe verständlich erklärt.
Alle Infos über das Befreite Leben und wie du dort hin gelangst.
www.verawollenweber.de
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