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Eine ehrliche Frage, die ich mir selbst vor zehn Jahren gestellt habe.
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Hallo - Liebe, die du in Wahrheit  bist.

Vor vielleicht zehn Jahren habe ich meine spirituelle Lehrerin gefragt: Wie hältst du das nur aus? Wie machst du das, diese Geduld – wenn ich immer wieder mit den gleichen Themen ankomme? Mit der gleichen Ungeduld?


Ich erlebe diesen Punkt bis heute immer wieder. Den Punkt, an dem ich denke: Das habe ich doch alles schon tausendmal bearbeitet. Und dann stehe ich wieder genau da.

Genau das sehe ich auch bei meinen Klientinnen und Kolleginnen. Es fühlt sich für uns alle manchmal schwer an. Zäh. Fast wie ein Stillstand, obwohl wir doch längst weitergehen wollten. 


Und jetzt, viele Jahre nach dieser Frage an meine Lehrerin, stelle ich fest: Hey, schau – auch bei mir ist Geduld entstanden. Mit mir. Mit meinem Weg. Mit meinem Sein. Mit diesen Entwicklungsschritten, die sich manchmal anfühlen, als würden sie sich wiederholen.


Was sich verändert hat, ist nicht, dass die Themen verschwunden wären. Sondern wie ich ihnen begegne. Früher habe ich Wiederkehr als Versagen gelesen. Als: Ich habe es nicht richtig gemacht, sonst wäre es ja weg. Heute lese ich Wiederkehr als das, was sie ist – eine neue Schicht. Eine tiefere Ebene desselben Themas, nicht der Beweis, dass die vorherige Arbeit umsonst war.


Das ist ein Unterschied, der alles verändert. Nicht im Außen. Im Inneren.

Geduld mit sich selbst ist keine Charaktereigenschaft, die manche Menschen haben und andere nicht. Sie ist etwas, das wächst – genau dort, wo wir uns immer wieder dafür entscheiden, nicht aufzugeben. Nicht, weil wir es müssten. Sondern weil Freiheit das wert ist.


🔮 Mini-Übung: Halt kurz inne:

Wo in deinem Leben fehlt dir gerade Geduld – mit dir selbst?

Stell dir vor, eine gute Freundin würde dir genau das erzählen, was du gerade über dich selbst denkst. Was würdest du ihr antworten?

Leg eine Hand auf dein Herz. Atme einmal tief hinein. Und sag dir leise das, was du ihr sagen würdest.


Geduld ist kein passives Aushalten. Sie ist eine aktive Haltung – ein „Ich bleibe dran, auch wenn es noch nicht fertig ist." Genau darüber habe ich auch in meinem Blog geschrieben: Dranbleiben in der Heilung – warum dein Weg sich erst im Gehen zeigt.


Licht, Liebe und Segen für dich, bis bald, wenn du magst,

deine Vera 💞💫✨😇



P.S. Begriffe wie Energie, Annahme oder Selbstermächtigung begegnen dir hier öfter. Falls du mal nachschlagen möchtest, was genau ich damit meine – hier findest du mein Glossar.


www.verawollenweber.de



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